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Pneumokokken-Impfung
Das sollten Sie über eine Impfung
gegen Pneumokokken-Erkrankungen wissen
Risiko Lungenentzündung
Das Risiko, an
einer durch Bakterien (Pneumokokken) verursachten Lungenentzündung
zu erkranken, ist für Kinder und Erwachsene mit Herzkrankheiten
oder Erkrankungen der Atmungsorgane wie chronische Bronchitis
oder Asthma besonders hoch. Weitere Risikofaktoren sind
Alkoholismus, Immunsuppression, AIDS, Rauchen und das
Fehlen der Milz.
Für Erwachsene
über 60 Jahre, Personen in Altersheimen oder anderen
Pflegeeinrichtungen ist das Risiko noch viel höher.
Schützen Sie sich darum rechtzeitig!
Pneumokokken, harmlos?
12.000 Menschen
sterben pro Jahr in Deutschland in den ersten 48 Stunden
an den Folgen einer bakteriellen Infektion durch Pneumokokken.
Die Ansteckung erfolgt wie bei einer Grippe oder Schnupfen
durch Tröpfcheninfektion. Das bedeutet, dass man sich
überall anstecken kann.
Pneumokokken
sind auch bei gesunden Menschen zu finden, ohne dass
diese selbst erkranken. Bei Personen, die zu einer der
Risikogruppen gehören, können sie aber in die Bronchien
oder in die Lunge wandern und eine Lungenentzündung
auslösen. Ein längerer Krankenhausaufenthalt ist dann
oft nicht mehr zu vermeiden.
Schützen Sie
sich schon vorbeugend durch eine Impfung gegen eine
Pneumokokken-Infektion.
Vorbeugen!
Sicher denken
Sie, "das kann mir doch nicht passieren". Irrtum, auch
eine noch so gesunde Ernährung, die Einnahme von Vitaminen
oder Sport schützt Sie nicht vor einer Ansteckung. Gehen
Sie kein Risiko ein, schützen Sie sich durch eine Pneumokokken-Schutzimpfung.
Verantwortungsbewusstsein!
Leben Sie eng
mit gesundheitlich Gefährdeten zusammen? Denken Sie
daran, Sie tragen Verantwortung für sich und andere!
Auch Personen,
die einer höheren Ansteckungs- und Übertragungsgefahr
auf Grund ihres Berufes ausgesetzt sind, z.B. Pflegepersonal,
Lehrer, Erzieher, Polizisten oder Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben,
sollten sich und damit auch andere durch eine Pneumokokken-Schutzimpfung
schützen!
Angesteckt!
Eine bakterielle
Lungenentzündung, verursacht durch Pneumokokken, entwickelt
sich sehr rasch. Erste Symptome wie Schüttelfrost, blutiger
Auswurf, Schmerzen im Brustkorb, Fieber, bei älteren
Menschen unter Umständen als einziges Symptom Kurzatmigkeit,
treten sehr plötzlich auf.
Dann ist keine
Zeit mehr zu verlieren, Sie müssen sofort zum Arzt oder
in ein Krankenhaus.Beugen Sie rechtzeitig vor.
Wichtig: Rechtzeitiges Handeln!
Nach der Schutzimpfung
braucht Ihr Körper ca. 3 Wochen, um die volle Schutzwirkung
zu entfalten. Eine Erneuerung des Impfschutzes ist frühestens
nach 5 Jahren notwendig. Sicher hat eine Pneumokokken-Infektion
immer Saison, besonders sinnvoll ist aber eine Impfung
vor Beginn der "nassen Jahreszeit", also September/Oktober.
Doppelt hält besser!
Sie können sich
sogar doppelt schützen, denn die Pneumokokken-Schutzimpfung
kann gleichzeitig mit einer Grippe-Schutzimpfung, die
im gleichen Zeitraum verabreicht werden soll, erfolgen.
Sie sind damit bestmöglich gegen Grippe- und
Pneumokokken-Infektionen geschützt.
Die Kosten beider
Impfungen werden in der Regel von Ihrer Krankenkasse
übernommen. Die gesetzliche Regelung ist jedoch von
Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.
Sie haben noch
Fragen?
Weitere Informationen zu beiden Impfungen gibt Ihnen
Ihr Arzt oder Apotheker gerne. Informieren Sie sich
rechtzeitig!
Testen Sie Ihr Infektionsrisiko:
Ich bin über 60 Jahre alt.
Ich
habe eine Erkrankung der Atemwege, eine Herzkreislauferkrankung,
Diabetes oder andere chronische Erkrankungen.
Ich
lebe mit vielen anderen Menschen zusammen (z.B. im Alten-
oder Pflegeheim). o Ich komme durch meinen Beruf mit
vielen Menschen zusammen.
Ich
lebe mit Pflegefällen oder chronisch Kranken zusammen.
Ich
gehöre zu einer der Risikogruppen oder verkehre mit
Menschen aus den Risikogruppen.
Sprechen Sie
mit Ihrem Arzt über eine Schutzimpfung, falls einer
oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen.
Mit freundlicher
Unterstützung von SmithKline Beecham Pharma
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