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Gesundheitspolitik   
Liebe Leserin,
    Lieber Leser,

Sie finden hier aktuelle Informationen aus dem Bereich Gesundheitspolitik .
Ältere Beiträge dieser Kategorie finden Sie in unserem  Archiv oder Sie können interessante Beiträgen einfach und bequem über unsere Suchfunktion finden.

08.02.2012
Höfe mit auffälligem Antibiotika-Einsatz stärker im Visier
Zur Verringerung des Antibiotika-Einsatzes in der Massentierhaltung sollen auffällige Betriebe künftig stärker zum Gegensteuern verpflichtet werden. Das Bundesagrarministerium will die Befugnisse der Überwachungsbehörden der Länder ausweiten, damit sie konkrete Minimierungskonzepte einfordern können.
08.02.2012
Pflege-WG – Zukunftsmodell für die Altenrepublik Deutschland?
Die Zahl der Pflegebedürftigen könnte laut offizieller Prognose von 2,3 auf 4,5 Millionen bis 2050 steigen. Wer kümmert sich um sie? Minister Bahr will Alten-WGs fördern - ein Ausweg aus dem wachsenden Pflege-Dilemma?
08.02.2012
«Rheinische Post»: Riester-Rente soll besser werden
Die Unionsfraktion will Verbesserungen bei der Riester-Rente auf den Weg bringen. Ihr finanzpolitischer Sprecher Klaus-Peter Flosbach (CDU) will dazu in der kommenden Woche einen 19-Punkte-Maßnahmenkatalog für ein Altersvorsorgeverbesserungsgesetz vorlegen, berichtet die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Mittwoch). Verbraucherschützer bringen seit Jahren massive Kritik an der Riester-Rente vor: Die Finanzprodukte seien für die Sparer oft zu kompliziert, undurchsichtig und unrentabel.
08.02.2012
Bei Erschöpfung leichter zu Mutter- und Vater-Kind-Kuren
Gesetzlich Krankenversicherte sollen künftig leichter und nach einheitlichen Kriterien zu Mutter- und Vater-Kind-Kuren kommen. Der Kassen-Spitzenverband überarbeitete eine entsprechende Begutachtungs-Richtlinie, wie er am Dienstag in Berlin mitteilte. Auch ständiger Zeitdruck, Eheprobleme, Erschöpfung, Angstgefühle, Mehrfachbelastung oder Schlafstörungen bei den Eltern sollen besser für eine Genehmigung berücksichtigt werden.
08.02.2012
Kernpunkte der geplanten Pflegereform
Viele der rund 1,2 Millionen Altersverwirrten bekommen heute keine oder nur eine geringe Hilfe aus der Pflegeversicherung. Mit ihrer Reform wollen Union und FDP vor allem ihnen unter die Arme greifen.
07.02.2012
Debeka: Zeit für Umstellung auf Unisex-Tarife läuft davon
Private Krankenversicherer werden die Verträge ihrer Bestandskunden nach Einschätzung der Debeka schon aus zeitlichen Gründen nicht rechtzeitig auf einheitliche Tarife für Männer und Frauen umstellen können. «Dafür ist es einfach zu spät», sagte Debeka-Vorstand Roland Weber am Dienstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der «Financial Times Deutschland» (FTD/Dienstag). Es gebe immer noch keine Entscheidung des Bundesregierung, wie das Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) umgesetzt werden solle. «Immer mehr Unternehmen sagen, sie können es jetzt nicht mehr», sagte Weber.
07.02.2012
Uro-GmbH und BDU fordern realistische Betrachtung des Gesundheitssystems und Leistung der Ärzte
Uro-GmbH Nordrhein und der Berufsverband Deutscher Urologen (BDU) fordern eine differenziertere Betrachtung des Gesundheitssystems sowie ärztlicher Leistungen und wehren sich gegen die ihrer Meinung nach unsachliche Darstellung. Die medizinische Versorgung in Deutschland stehe laut beiden Interessenvertretungen seit Jahren unter kritischer Betrachtung.
07.02.2012
Pannenhelfer sind gesetzlich unfallversichert
Egal, ob sie Starthilfe geben oder ein liegengebliebenes Fahrzeug anschieben – Autofahrer sind gesetzlich unfallversichert, wenn sie Pannenhilfe leisten. Der Versicherungsschutz greife auch, wenn eine Autofahrer eine Unfallstelle absichern oder verletzten Personen Erste Hilfe leisten, erklärt die Unfallkasse (UK) Nord in Hamburg.
07.02.2012
Neuer Studiengang für Komplementärtherapie in Frankfurt soll Kompetenzen von Therapeuten erweitern
Mit Vorlesungen vom 13. bis 16. Februar 2012 beginnt am Mediacampus Frankfurt die Präsenzphase des neuen Studiengangs Komplementärtherapie. Das dreijährige Bachelor-Studium soll die fachlichen und unternehmerischen Kompetenzen von Therapeuten erweitern.
07.02.2012
Experte: Künftig mehr Geburten im Auto
Auf dem Land müssen Schwangere oft viele Kilometer bis zur nächsten Entbindungsstation fahren. In manchen Fällen werden sie es wohl nicht rechtzeitig schaffen, meint der Präsident des Berufsverbands der Frauenärzte. Für die Babys kann das fatale Folgen haben.
07.02.2012
Bahr will Pflege-WGs fördern
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Gründung von Wohngemeinschaften pflegebedürftiger Patienten finanziell fördern. Für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt, sagte er der «Bild»-Zeitung (Dienstag). In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3.400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.
06.02.2012
Betreuungskosten werden auch ohne Pflegestufe erstattet
Brauchen Demenzkranke Hilfe bei der Körperpflege oder den Mahlzeiten, sollten sie so früh wie möglich Unterstützung bei der Pflegekasse beantragen. Betroffene werden in eine von drei Pflegestufen eingruppiert, wenn sie mehr als 90 Minuten täglich Hilfe brauchen.
06.02.2012
Merck Serono: „Zwangsrabatt bleibt unverändert“
Trotz milliardenüberschüssen der gesetzlichen Krankenkassen sieht das Bundesgesundheitsministerium keinen Anlass, die auf 16 Prozent erhöhten Zwangsrabatte, die die Arzneimittelhersteller den gesetzlichen Krankenkassen gewähren müssen, zurückzunehmen. Was die Arzneimittelindustrie davon hält, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Verbands forschender Arzneimittelhersteller, Birgit Fischer, im Interview mit Merck Serono.
06.02.2012
DHPV: "Weichenstellung für eine Verbesserung der Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen"
„Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband begrüßt ausdrücklich, dass mit der Änderung der Apothekenbetriebsordnung der Weg für eine weitere Verbesserung der Schmerztherapie für schwerstkranke und sterbende Menschen zu Hause eröffnet wird. Damit werden die Bedingungen für ein Sterben zu Hause deutlich verbessert. Für eine entsprechende Regelung hat sich der DHPV gemeinsam mit seinen Partnern intensiv eingesetzt“, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands anlässlich der vom Bundesgesundheitsministerium am 1. Februar 2012 bekannt gegebenen Änderung der Apothekenbetriebsordnung.
06.02.2012
Urteil: Aufklärungspflicht gilt auch gegenüber Arztkollegen
Ärzte müssen auch Arztkollegen als Patienten umfassend über die spezifischen Risiken einer Behandlung aufklären. Das hat das Oberlandesgericht Braunschweig mit Urteil vom 10. November 2011 entschieden (Aktenzeichen: 1 U 29/09). Diese Aufklärungspflicht entfällt lediglich, wenn der jeweilige Patient aufgrund seines Vorwissens ein ausreichend genaues Bild von den Risiken einer bestimmten Behandlung hat, zum Beispiel aufgrund einer eigenen medizinischen Fachqualifikation im betreffenden Bereich.
06.02.2012
Umweltzonen kein Allheilmittel gegen Feinstaub
Viel Aufwand, wenig Ertrag? Umweltzonen in Innenstädten nerven viele Autofahrer. Sie seien nötig für die Gesundheit der Bürger, betont die Regierung. Doch 2011 sind die Feinstaubbelastungen trotzdem gestiegen.
06.02.2012
Aus für kostenlose private Auslandsreise-Krankenpolice
Gesetzliche Krankenkassen dürfen ihren Versicherten nur noch bis Jahresende eine kostenlose private Auslandsreise-Krankenversicherung mit weltweiter Geltung anbieten. Anstoß daran nahm das Bundesversicherungsamt als Kassenaufsicht, und das Bundesgesundheitsministerium teile dessen Rechtsauffassung, sagte ein Ministeriumssprecher am Samstag auf Anfrage. Er bestätigte damit einen «Focus»-Bericht.
06.02.2012
Zeitung: Immer mehr Chefärzte erhalten Bonuszahlungen
Immer mehr Chefärzte erhalten nach einem Bericht der «Frankfurter Rundschau» (Montag) Verträge mit einem Grundgehalt und einer Bonuszahlung für das Erreichen finanzieller Ziele. Von 1995 bis heute sei die Vereinbarung von Bonusleistungen von rund 5 auf inzwischen fast 45 Prozent der Neuverträge gestiegen, schreibt die Zeitung. Sie beruft sich auf eine Untersuchung eines Fachmannes der Unternehmensberatung Kienbaum.
06.02.2012
Bahr: Krankenversicherung wird nicht billiger
Das gab es lange nicht mehr: Die Gesetzliche Krankenversicherung schwimmt wegen sprudelnder Beitragseinnahmen im Geld. Doch Gesundheitsminister Bahr hält den Daumen drauf, will von einer Beitragssenkung nichts wissen.
03.02.2012
Bahr: Keine Beitragssenkung für Krankenversicherung
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sieht trotz der Überschüsse im Gesundheitsfonds keinen Spielraum für eine Senkung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Krankenversicherung. «Diese Möglichkeit sehe ich nicht», sagte Bahr dem «Reutlinger General-Anzeiger» (Freitag). Der Satz liegt derzeit bei 15,5 Prozent.
03.02.2012
Kasse: Ärzte verschrieben Heilmittel für 3,5 Milliarden Euro
Deutschlands niedergelassene Ärzte haben in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres Heilmittel wie Ergotherapien oder Krankengymnastik im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro verordnet.
03.02.2012
Mehr Mitwirkung für Patienten: Arzneikontrolle soll besser werden
Die Überprüfung von Medikamenten soll in Europa vom Sommer an wegweisend verbessert werden und unter anderem Patienten stärker miteinbeziehen. Es handle sich um die wichtigsten rechtlichen Veränderungen bei der Arzneimittelkontrolle seit mindestens 18 Jahren, teilte die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) am Donnerstag in London mit. Fünf Monate vor dem Inkrafttreten der EU-Gesetze im Juli sei man gerade dabei, den jeweiligen nationalen Behörden dabei zu helfen, solche und andere Regelungen umzusetzen.
03.02.2012
Krankenkassen: Milliardenausstand durch säumige Beitragszahler
Um die Zahlungsmoral hunderttausender Kassenmitglieder steht es nicht zum Besten: Sie sind mit einem Milliardenbetrag im Rückstand. Ob und wie die Kassen zu ihrem Geld kommen, ist unklar.
03.02.2012
Freiwillige Steuererklärung kann zurückgezogen werden
Eine freiwillig abgegebene Steuererklärung kann wieder zurückgezogen werden. «Stellt sich etwa heraus, dass eine Nachzahlung fällig wird, kann man beim Finanzamt Einspruch einlegen und die Erklärung zurückziehen», erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin. Aber: Sind Arbeitnehmer verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, können sie ihre Steuererklärung nicht zurückziehen.
02.02.2012
Kassen müssen rhythmische Massagen nicht bezahlen
Krankenkassen müssen einem Urteil zufolge nicht alle Behandlungen der anthroposophischen Alternativmedizin bezahlen.
02.02.2012
Zwangsrabatt entschieden: "Politisches Kalkül statt faktenbasierter Prüfung"
Wie das Bundesministerium für Gesundheit heute bekannt gab, wird der Zwangsrabatt verlängert, die gesetzlich vorgesehene Überprüfung ist demnach negativ ausgefallen.
02.02.2012
Athen stoppt Zahlung von 63.500 unrechtmäßigen Renten
Die griechischen Rentenkassen haben zu Jahresbeginn die Auszahlung von insgesamt 63.500 Renten eingestellt, die zu Unrecht gewährt worden waren. Das Geld ging an nicht existierende oder nicht mehr lebende Personen oder wurde nach falschen Angaben berechnet. Damit sparten der griechische Staat und seine Rentenkassen knapp 450 Millionen Euro jährlich. Das geht aus einem Bericht des Arbeitsministeriums hervor, der am Donnerstag in der griechischen Presse veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um 37.500 Haupt- und 26.000 kleinere Zusatzrenten.
02.02.2012
BPI: Dichtung und Wahrheit: Wie mit falschen Szenarien echte Überschüsse gemacht werden
Mit seiner Entscheidung, die erhöhten Herstellerabschläge und das Preismoratorium nicht zurückzunehmen, beugt sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) dem Druck der Krankenversicherungen. Entgegen der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage, insbesondere der GKV, die Milliardenüberschüsse erwirtschaftet hat, wird mit der angeblich gefährdeten finanziellen Stabilität argumentiert. „Wir haben einen Höchststand von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und die Beitragseinnahmen sprudeln.
02.02.2012
Krankenkassen: Milliardenschaden durch säumige Beitragszahler
Säumige Beitragszahler verursachen auch in den gesetzlichen Krankenkassen einen Milliardenschaden. Ende 2011 sei ein Fehlbetrag von mehr als 1,2 Milliarden Euro aufgelaufen, berichten die «Ruhr Nachrichten» (Donnerstag) unter Berufung auf den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen. Bereits im August hätten 638 000 Versichertenkonten Rückstände von mehr als einer Milliarde Euro aufgewiesen.
01.02.2012
Gutachten: Vogelgrippe-Forscher sollen Daten unter Verschluss halten
Angst vor Supervirus: Gutachter des amerikanischen Gesundheitsministeriums haben Grippe-Forschern empfohlen, die wichtigsten Daten von einem im Labor entwickelten Supervirus unter Verschluss zu halten. Das berichtete das US-Magazin „Science" am Dienstag auf seiner Website. Man habe Bedenken, dass „eine detaillierte Veröffentlichung der Experimente Einzelnen, Organisationen oder Regierungen helfen könnte, ähnliche Viren für schädigende Zwecke herzustellen", hieß es im Gutachten. Die USA und andere Länder fürchten, dass Terroristen mit dem gefährlichen und hochansteckenden Virus Biowaffen bauen könnten.
01.02.2012
MedInform-Konferenz zum VStG: "Erprobungsregelung als Chance nutzen"
Die im Versorgungsstrukturgesetz (VStG) vorgesehene Erprobungsregelung für ärztliche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten sollte als Chance gesehen und genutzt werden. Das sagten Dr. Ulrich Orlowski vom Bundesgesundheitsministerium und Dr. Rainer Hess vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) auf der MedInform-Konferenz "Versorgungsstrukturgesetz 2012".
01.02.2012
Privat Versicherte zahlen selbst für Gabe von Medikamenten
Wer privat krankenversichert ist, muss die Kosten für die Verabreichung von Medikamenten selbst tragen. Die Krankenversicherung müsse nur die Kosten für Arzneimittel bei einer medizinisch notwendigen Behandlung übernehmen, die Medikamentengabe sei hingegen eine nicht versicherte Leistung. Das entschied das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (Az: 16 U 43/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltverein in Berlin mitteilt.
01.02.2012
PVS holding: „Kostenerstattung als Mittel zum Bürokratieabbau“
Die Zahlen sind alarmierend: Unsere Gesundheitsbürokratie verschlingt jährlich 40 Milliarden Euro, wie die aktuelle Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney dokumentiert. Statt der offiziell angegebenen 5,4 % sollen die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen danach bei 15,4 % liegen. Die Verwaltungsaufwendungen der PKV Unternehmen betrugen dagegen im Jahr 2010 lediglich 2,45 % an den abgegrenzten Beitragseinnahmen. Seit 1975 (7,21 %) hat der Anteil der Verwaltungsaufwendungen bei der PKV stetig abgenommen.
31.01.2012
Arzneimittelsparpakete wirken: Ausgaben und Preise sinken
Die schwarz-gelben Arzneimittelsparpakete zeigen Wirkung: Die Krankenkassen haben im vergangenen Jahr deutlich weniger für Medikamente ausgeben müssen als 2010. Die Entlastung liegt bei knapp drei Prozent oder knapp einer Milliarde Euro. Zugleich gaben die Preise nach. Die Arzneimittelausgaben gehören mit etwa 18 Prozent Anteil zu den großen Ausgabenposten der gesetzlichen Kassen.
31.01.2012
BNC und BAO: „,Spiegel‘-Bericht –Inkompetenz einer einzelnen Ärztin rechtfertigt keine üble Verallgemeinerung“
Ambulante Operateure in Deutschland wehren sich gegen die falsche und verallgemeinernde Darstellung des Ambulanten Operierens in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ (Heft 5.2012). Darin berichtet das Magazin über dramatische Fehler einer einzelnen Fachärztin für Anästhesie, die mittlerweile zum dritten Mal wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung vor Gericht verantworten muss.
31.01.2012
Hartmannbund: Lücke widerspricht Bahrs Forderung nach Gehaltsverzicht von Köhler – "Angriff auf die ärztliche Selbstverwaltung"
Dr. Bernd Lücke kritisiert die Forderung von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), das Gehalt des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, zu kürzen, auf das Schärfste. "Wenn Herr Bahr über das Gehalt des KBV-Chefs entscheiden will, hätte er entweder Medizin studieren und eine Zulassung als Vertragsarzt beantragen oder aber sich direkt als Vorstand einer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) bewerben sollen.
31.01.2012
DKG: „Dramatischer Ärztemangel in der Psychiatrie“
Der Ärztemangel an deutschen Krankenhäusern hat auch die Psychiatrien erfasst. Zwei Drittel aller psychiatrischen Einrichtungen haben Probleme, offene Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Bundesweit sind rund sechs Prozent aller Arztstellen in der Psychiatrie unbesetzt. Damit ist die Psychiatrie das Fachgebiet mit dem größten Ärztemangel überhaupt.
31.01.2012
BARMER GEK Arztreport 2012: 1,1 Millionen Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen
Ist die Sprachentwicklung unserer Kinder gefährdet? Laut aktuellem BARMER GEK Arztreport 2012 wird mittlerweile bei jedem dritten Kind im Vorschulalter eine Sprachentwicklungsstörung festgestellt. Bundesweit liegt der Anteil an Kindern mit Sprech- und Sprachstörungen bei 10,3 Prozent. Insgesamt sind innerhalb eines Jahres 1,12 Millionen Kinder zwischen 0 und 14 Jahren betroffen. Dabei fallen die Diagnoseraten bei Jungen durchgängig höher aus: Im sechsten Lebensjahr kommen sie auf einen Anteil von rund 38 Prozent, Mädchen auf 30 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Behandlung: 20 Prozent aller fünfjährigen Jungen erhalten eine Logopädie-Verordnung, dagegen nur 14 Prozent der gleichaltrigen Mädchen.
31.01.2012
Freie Ärzteschaft: "Datenschutz immer noch Sache der betroffenen Menschen"
"Ein immer wieder zu beobachtendes geradezu zwanghaftes Bestreben zum Erhalt des Koalitionsfriedens innerhalb der Bundesregierung darf keinesfalls dazu führen, dass die Vorratsdatenspeicherung in der regierungs-mehrheitlich gewünschten Form Realität wird!" Damit kommentierte Martin Grauduszus, Präsident der 'Freien Ärzteschaft' (FÄ) Meldungen, wonach insbesondere der bayerische Ministerpräsident Seehofer (CSU) bestrebt sein soll, "diese weitere monströse Daten-Sammlung via 'Chefsache' abzusegnen".
31.01.2012
IMK: Schuldenbremse kein Beitrag zur Vertrauensbildung im Euroraum
Den Euroländern wird eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild als Weg aus der Krise empfohlen. Dies wäre jedoch gefährlich - für die Konjunktur, die Staatsfinanzen und sogar für die Finanzmärkte. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung in einer Detailanalyse der Schuldenbremse. Sie sei "gestaltungsanfällig und prozyklisch", warnen die IMK-Forscher Dr. Achim Truger und Henner Will - und ihr Export nicht geeignet, einen Beitrag zur Lösung der Krise im Euroraum zu leisten.
30.01.2012
Stellungnahme der DGINA zum REPORT MAINZ-Beitrag vom 24. Januar 2012
Der Ansturm auf die deutschen Notaufnahmen nimmt weiter zu. Ein Viertel der deutschen Bevölkerung sucht Hilfe bei den Notaufnahmeärzten. Mediziner und Pflegende in deutschen Notaufnahmen leisten viel: Jeder  Notfall muss kompetent versorgt werden. Dennoch gibt es in Deutschland nach wie vor keinen Facharzt für Notfallmedizin. Damit fehlt ein wichtiges Instrument zur Ausbildung und Qualifizierung der benötigten Fachexperten. Dieses wichtige Thema problematisiert der Beitrag in der REPORT MAINZ-Sendung am 24. Januar 2012.
30.01.2012
vfa: „Verstärkter Kampf gegen Bilharziose, Lepra und weitere Krankheiten in ärmeren Ländern“
Heute haben forschende Pharma-Unternehmen bei einer Veranstaltung der Bill & Melinda Gates Foundation in London umfassende Hilfen im Kampf gegen Lepra, Bilharziose, Schlafkrankheit und weitere tropische Armutskrankheiten in ärmeren Ländern zugesagt: Dazu gehören Medikamentenspenden für rund 14 Milliarden Behandlungen, verstärkte Arzneimittelforschung und die Förderung von Infrastrukturmaßnahmen und Gesundheitskampagnen. Dabei wollen sie mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, weiteren internationalen Gesundheitsorganisationen, der Weltbank, verschiedenen Regierungen sowie der Bill & Melinda Gates Foundation zusammenarbeiten.
30.01.2012
Frauen lassen Zahnarzt-Bonusheft öfter abstempeln
Gesetzlich krankenversicherte Frauen achten deutlich mehr als Männer darauf, ihr Bonusheft bei regelmäßigen Zahnarztbesuche abstempeln zu lassen. Fast Dreiviertel (70,5 Prozent) der Frauen, aber nur etwas mehr als die Hälfte (55,6 Prozent) der Männer pflegen das Heft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Köln. Auch die Bildung spielt demnach eine Rolle: Patienten mit mittlerer und höherer Schulbildung (72,7 beziehungsweise 66,5) kümmern sich mehr darum als Menschen mit niedrigem Bildungsstand (55,7).
30.01.2012
150.000 Privatversicherte zahlen nicht – Neuer Tarif?
Immer mehr Privatversicherte bleiben ihre Beiträge schuldig – und tragen damit zu den jüngsten Beitragsanhebungen bei. Abhilfe schaffen sollen Nichtzahler-Tarife mit geringen Leistungen.
30.01.2012
«Bild»: Bahr setzt KBV im Gehaltsstreit Frist bis 9. März
Im Streit um das Gehalt von KBV-Chef Andreas Köhler hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung einem Zeitungsbericht zufolge eine Frist gesetzt.
30.01.2012
Wieczorek-Zeul: Zusagen für Aids-Fonds einhalten
Der Kampf gegen Aids ist eng mit dem Globalen Fonds GFATM verbunden. Der verteilt Milliarden an Projekte in aller Welt. Doch sein Image wurde durch Korruption beschmutzt. Zum zehnten Geburtstag wirbt Mitgründern Heidemarie Wieczorek-Zeul für neues Vertrauen.
30.01.2012
Zeitung: Reserve der Rentenkasse noch höher als vorausgesagt
Wegen der guten wirtschaftlichen Entwicklung und sprudelnder Beitragseinnahmen sind die Rücklagen der Rentenversicherung im vergangenen Jahr stärker geklettert als noch im Dezember prognostiziert. Nach Informationen der «Stuttgarter Zeitung» (Samstag) stieg die «eiserne Reserve» zum Jahresende auf 24,1 Milliarden Euro. Damit liegt die Rücklage der Zeitung zufolge auf dem höchsten Wert seit den 70er Jahren - eine Ausnahme bilde das Jahr 1992.
30.01.2012
BfArM empfiehlt auch Entfernung von TiBREEZE-Brustimplantaten
Das BfArM informiert, dass die frühere GfE Medizintechnik GmbH von September 2003 bis August 2004 Brustimplantate unter dem Namen TiBREEZE in Verkehr gebracht hat, die unter Verwendung von PIP-Komponenten hergestellt wurden. Die Silikonhüllen wurden durch die GfE Medizintechnik GmbH beschichtet und von PIP mit Silikongel befüllt.
30.01.2012
Studiengang Master of Health and Medical Management
Die Rheinische Fachhochschule Köln (RFH) informiert am Donnerstag, 9. Februar 2012 über den neuen Studiengang Master of Health and Medical Management um 18 Uhr in der Schaevenstraße 1 a/b, Raum 015/016, in 50676 Köln.
27.01.2012
Tierärzte: Antibiotika-Einsatz in der Mast senken
Geflügelmast läuft kaum noch ohne Antibiotika. Nun wird geprüft, ob Tierärzte weiter selbst Arznei verkaufen dürfen, die sie verordnen. Für die Mediziner geht das an den Ursachen des Problems vorbei.